MPU Leitfaden: Fünf Fragen, die Sie gut durch das MPU Gespräch einer Alkohol- bzw. Drogen MPU bringen

MPU Leitfaden: Aufbauend zu unseren MPU Testfragen möchten wir Ihnen in diesem Artikel sieben Fragen vorstellen, die Sie gut durch das MPU Gespräch bringen. Mit denen sollten Sie sich unbedingt vertraut machen. Sie werden merken, dass es gar nicht so einfach ist, diese zu beantworten. Selbst wenn Sie großes Glück hätten und genau diese sieben Fragen in Ihrer MPU gestellt bekommen würden: Was ist die richtige Antwort darauf? Was möchte der Gutachter von Ihnen hören? Wir sind uns sicher, Sie haben einiges zu erzählen. Lassen Sie uns beginnen.

Tag des Deliktes: Wie kam es, dass Sie erwischt worden sind?

Beginnen wir unseren MPU Leitfaden gedanklich durch Tag des Deliktes zu gehen: Wie kam es, dass Sie erwischt worden sind? Haben Sie sich gegenüber einer Polizeistreife auffällig verhalten oder war es ein blöder Zufall, der Sie direkt in eine Mausefalle geführt hat? Was denken Sie, aus welchem Grund Sie Aufmerksamkeit auf sich erzeugt haben? Und wie wird Ihre Antwort der Gutachter in der MPU bewerten? Alles Fragen, die im Vorfeld gut überlegt sein sollten.

Wenn Sie Alkohol oder Drogen konsumiert haben: Wissen Sie, wie die konsumierte Substanz auf Sie wirkt?

Die Wirkungsweise von Alkohol und Drogen wird im Netz relativ einheitlich diskutiert. Wirken diese Mittel aber bei Ihnen genauso, wie beschrieben? Sie sollten sich mit der Wirkungsweise vor der MPU unbedingt beschäftigen. Der Gutachter wird Ihnen hierzu einige detaillierte Fragen stellen. Probieren Sie sich gerne mal dazu aus, etwas über die Wirkung Ihres Konsums Mittels zu berichten. Das ist gar nicht so einfach!

Aufbauend auf diese Frage: Kennen Sie die Gründe, warum Sie konsumiert haben?

Im ersten Moment schildern viele unserer Klienten, sie hätten “einfach so” oder nur “zum  Spaß” Drogen oder Alkohol konsumiert. Solche Antworten reichen dem Gutachter nicht aus. Er will die tieferliegenden Motive von Ihnen erfahren, aus welchen Gründen Sie konsumiert haben. Das sollten Sie im Vorfeld der MPU unbedingt reflektieren. Wenn Sie hier keine gute und reflektierte Antwort in der MPU liefern, sinkt ihre Chance gegen null zu bestehen.

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Butter bei die Fische im MPU Gespräch: Welche Bedingungen haben dazu geführt, dass Sie genau zu diesem Zeitpunkt konsumiert haben?

Sind es etwa die Arbeitszeiten, die einem Konsum unter der Woche erlaubt haben? Oder war es der Freundeskreis, der Sie zu einem kleinen Nipper Alkohol verleitet hat? Überlegen Sie sich vor Ihrer MPU genau, wie es zu dem Zeitpunkt kommen konnte, in dem Sie über die Strenge geschlagen haben.

Mal ehrlich: Was hat Ihnen am Konsum von Alkohol oder Drogen Spaß gemacht?

Alkohol und Drogen haben ja irgendwie ihre Daseinsberechtigung. Der eine ist beflügelt und locker, der nächste wird müde und kann mit dem Konsum endlich mal wieder ein Auge zudrücken. Was hat Ihnen am Konsum von Alkohol oder Drogen Spaß gemacht? Oder mit anderen Worten gefragt: Was haben Sie am Konsum positiv wahrgenommen? Entgegen der üblichen Meinung möchte der Gutachter hier Ihre ehrliche Antwort hören und wird diese honorieren.

Gibt es positive Erlebnisse, von denen Sie im MPU Gespräch berichten können?

Wir Menschen springen doch alle auf positive Erlebnisse an. So war das bei Ihnen sicher auch. Wie haben Sie Ihren ersten Konsum von Alkohol bzw. Drogen wahrgenommen? Viele unserer Klienten berichten, dass dieser entgegen der Erwartung als negativ wahrgenommen wurde. Wieso aber haben Sie dann ein weiteres Mal zugegriffen? Und was genau war es, was Sie dazu gebracht hat, das Konsumgut öfter anzufassen? Den Begutachter interessiert eben auch die Entwicklung, die Sie gemacht haben. Freud sagte schon damals, wir Menschen seien Triebgesteuert. Welcher Trieb hat Sie dazu veranlasst, häufiger Alkohol zu trinken bzw. Drogen zu konsumieren? Wenn Sie hier sehr ehrlich und reflektiert antworten, haben Sie die Möglichkeit, die MPU mit einem positiven Ergebnis zu verlassen.

Der Klassiker: MPU Frage warum sind Sie heute hier

Die klassische MPU Frage “warum sind Sie heute hier” sollte doch ganz einfach zu beantworten sein, oder? So einfach ist es tatsächlich aber gar nicht. Hier kommen mehrere Antwortmöglichkeiten ins Spiel. Sie sind ja schließlich da, weil Sie müssen. Freiwillig würde sich ja wohl kaum ein Mensch einer medizinisch psychologischen Untersuchung unterziehen. Ist es aber das, was der Gutachter hören möchte? Sie ahnen schon, nicht so richtig. Es sind Begleitumstände, die Sie zu dem Termin in der MPU geführt haben, welchen Sie wahrnehmen. Diese Begleitumstände können Sie mithilfe der oben genannten Fragen gut eruieren und erarbeiten. Begehen Sie dabei nicht den Fehler, dem Gutachter etwas vom Pferd zu erzählen. Er wird es merken, da sind wir uns von MPU Doktor sicher.

Wir hoffen, dass Ihnen unser MPU Leitfaden geholfen hat, sich auf die Inhalte der MPU einzustellen. Wenn Sie Fragen zu diesen einzelnen Themenbereichen haben und sich gerne von unserem Team beraten lassen möchten, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Gerne bieten wir Ihnen auch eine realitätsnahe MPU Simulation an, in der Sie Ihre Ergebnisse zum besten bringen können. Die Verkehrspsychologen von MPU Doktor besprechen diese gerne mit Ihnen und sorgen dafür, dass Ihre Antworten den Gutachter überzeugen.

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